Feuerkorb: Ratgeber und Vergleich der besten Modelle 2017

Feuerkorb: Ratgeber und Vergleich der besten Modelle 2017

Feuerkorb
Feuerkorb: Gartendeko und Atmosphäre
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Wer sich an einem Sommerabend an einer sicheren, wärmenden und atmosphärischen Feuerstelle im eigenen Garten erfreuen möchte, greift immer öfter zu einem Feuerkorb. Diese Art der Feuerstelle ist nicht nur ein echter Hingucker, sondern besitzt ebenfalls die Möglichkeit zu grillen.

Übersicht

  1. Welcher Feuerkorb ist gut?
  2. Was ist ein Feuerkorb?
  3. Wie oft darf man einen Feuerkorb nutzen?
  4. Varianten des Feuerkorbs
  5. Welches Holz soll ich verwenden?
  6. Welches Material für Feuerkorb?
  7. Preise
  8. Feuerkorb oder Feuerschale?
  9. Ist die Feuerschale als Grill geeignet?
  10. Wie Feuerkorb anzünden?
  11. Grillen mit Feuerkorb
  12. Gesetze, Erlaubnis und Sicherheit
  13. Reinigung
  14. Warum qualmt mein Feuerkorb?

Welcher Feuerkorb ist gut?

kuheiga Riesen Feuerkorb Globus
  • Ø 52 cm !
  • Großes Füllvolumen
  • Robust und stabil

  

4.9 von 5 Sternen (32)
ab 85,00 €
Empfehlung

Landmann Feuerkorb schwarz
  • Extra feingliedriges Gitter
  • Kaum Funkenflug
  • Edelstahl Bauteile
  • Schickes Design
  • Hohe Verarbeitungsqualität
3.7 von 5 Sternen (11)
ab 103,00 €
Besteller

Kamino-Flam Feuerkorb Nike
  • Mit integrierter Grillfunktion
  • Pulverbeschichteter Korpus
  • Inklusive Ascheschale

  

4.3 von 5 Sternen (99)
ab 66,40 €

Tipp – : Aus unserer Sicht kann man bei allen drei Modellen nichts falsch machen. Der absolute Bestseller von Kamino ist ein solider Kompromiss aus Preis- und Leistung mit Grillfunktion. Höchste Qualität verspricht aus unserer Sicht zu einem annehmbaren Preis allerdings der Landmann Feuerkorb Ø 55 x 68 cm. Er besitzt ein tolles, modernes Design und ist einer der wenigen Feuerkörbe, die durch ein innenliegendes Gitter kaum Funkenflug zulässt und Rückstände wie Asche und brennende Holzstück im Inneren hält. Ein absolutes Top-Modell!

 

Was ist ein Feuerkorb?

Der Feuerkorb ist eine Feuerstelle im Garten, die meist aus Stahl oder Eisen hergestellt wird. Dadurch erhält man mit einem Feuerkorb eine gesicherte Feuerstelle, in der zumeist Holzscheite verbrannt werden.

Durch die Streben- oder Gitterbauweise des Feuerkorb kann das Flammenspiel des Lagerfeuer gut beobachtet werden, die Wärme- und Lichtabgabe erfolgt zu allen Seiten.

Die Grundform und das Design ist bei den meisten Feuerkörben gleich: Der Korpus steht in der Regel auf einem dreibeinigen Fußgestell und einer Bodenplatte als Ascherost.

Der Korpus des Feuerkorbs ist konisch und läuft nach oben hin breiter aus. Darüber hinaus unterscheidet man zwei Aufbauarten des Korpus: Rund oder eckig. Dabei sind die meisten Feuerkörbe rund designed.

Zusätzlich zu dieser Grundausstattung findet sich allerlei Zubehör für Feuerkörbe, die den Lagefeuer Spaß ergänzen, so wie zum Beispiel Grilleinsätze, Deckel oder Funkenschutz.

Wozu Feuerkorb?

Gründe für den Kauf eines Feuerkorbs gibt es viele. Der alles entscheidende Grund ist allerdings, dass man mit einer befestigten Feuerstelle keine Genehmigung für ein Feuer im eigenen Garten braucht.

Aufbau: Das sind die Einzelteile eines Feuerkorbs

[Wir arbeiten gerade an der Aufbauzeichnung eines typischen Feuerkorbs. Wir bitten um ein klein wenig Geduld.]

Wie heiß wird ein Feuerkorb?

In der Regel verbrennt man im Feuerkorb nur Kaminholz oder ähnliches. Die dabei entstehenden Temperaturen bewegen sich in einem ähnlichen Rahmen, wie bei der Verbrennung von Kohle im Grill. Nach der Anzündphase des Holzes (etwa 250°C) steigen die Temperaturen rasch.

Die sogenannte Verbrennungstemperatur liegt im Rahmen von 1.100°C bis 1.300°C. Zum Vergleich: Heizöl verbrennt bei Temperaturen von 2.000°C bis 2.500°C.

Diese Temperaturen kann man aber nur „direkt“ an der Flamme im Feuerkorb messen, während sich der Feuerkorb an sich nicht so stark aufheizt.

Dennoch: Man sollte nie einen Feuerkorb während er brennt anfassen, um nicht schwerwiegende Verbrennungen davon zu tragen.

Exkurs: Flammenfarbe

In der Regel kennen wir ein gelb-rotes Flammenbild. Dabei erklärt die Farbe der Flamme wie vollständig ein Brennstoff verbrannt wird. Je blauer, desto vollständiger und desto weniger Ruß. In einem Feuerkorb ist die Sauerstoffzufuhr aber eingeschränkt (Sauerstoffgehalt der Luft), Kohlendioxid bleibt übrig und wird zu schwarzem Rauch (Ruß). Die Wärme bringt die Rußteilchen im Feuerkorb zum Glühen und es entsteht ein gelb-rotes Flammenbild.

Wie oft darf man einen Feuerkorb nutzen?

Die Frage nach der Häufigkeit der Benutzung ist eigentlich einfach zu beantworten: Den Feuerkorb darf man so häufig wie man möchte benutzen. Es braucht also keine Genehmigung um diese Feuerstelle auch betreiben zu dürfen (mehr zur Erlaubnis im Abschnitt: „Gesetzliche Bestimmungen“). Auch die Nutzungsdauer des Feuerkorbs ist durch kein Gesetzt oder andere, externe Faktoren limitiert.

Es ist wie so häufig: Wenn das Produkt kaputt ist (z.B. komplett durchgerostet) läuft auch die Haltbarkeit eines Feuerkorbs ab. In der Regel halten die besseren Modelle, auch aus Stahl, viele Jahre.

Nicht die Hitzeentwicklung ist der entscheidende und limitierende Faktor, sondern die Witterung. Ist der Feuerkorb Regen, Schnee und Hagel schutzlos ausgeliefert wird die Rostbildung beschleunigt.

Verschiedene Varianten des Feuerkorbs

Feuerkörbe sind in der Regel keine groß voneinander zu differenzierenden Produkte. Zum einen wäre hier das Material zu nennen: Beschichteter Stahl oder Edelstahl. Auf der anderen Seite gibt es Zubehör, das Feuerkörben einen gewissen Zusatznutzen zuweist:

  • Feuerkorb mit Grill: Dabei wird mit Hilfe einer Schale und eine Grillaufsatz der Feuerkorb zu einem Grill umfunktioniert. Sowohl die Schale, als auch der Grillrost werden in den Feuerkorb eingehängt.
  • Geschlossener Feuerkorb: Diese Modelle sind zwar nicht komplett geschlossen, allerdings verfügen sie meist ebenfalls über ein Deckel ähnliches Gitter bzw. Platte. Darüber hinaus gibt es geschlossene Feuerkörbe, die eher einem Terrassenofen bzw. Gartenkamin ähneln. Sie entsprechen dann nicht mehr dem charakteristischen Design.
  • Design Feuerkorb: Wer sich neben der durch den Feuerkorb ausgestrahlten Atmosphäre auch einen echten Hingucker im Garten wünscht, der kann sollte sich die zahlreichen Design Feuerkörbe anschauen. Weit verbreitet sind beispielsweise: Feuerkorb Bayern München, Drachen Feuerkorb oder ein Feuerkorb mit Todesstern. Diese Motive werden in den ansonsten geschlossenen Korpus geschnitten und sorgen für das Highlight im Garten.

Welches Holz für Feuerkorb?

Die Sortenvielfalt an Holz für den Feuerkorb ist groß. Sie fängt bei Eiche an und hört bei Kiefer auf. Dabei unterscheiden sich die Hölzer teilweise stark, sowohl von ihrem Brennwert, als auch von ihrem Preis. Wir geben in einer kurzen Übersicht einen Einblick in Vor- und Nachteile von den Holzsorten, die man für einen Feuerkorb einsetzen kann.

Übersicht: Holz für Feuerkorb

  • Eiche: Diese Holzart hat eine der längsten Brenndauern und einen ähnlichen hohen Brennwert wie Buche. Vermeintlich also eine gute Voraussetzung, um den Feuerkorb zum „Strahlen“ zu bringen. Allerdings ist der daraus entstehende Funkenflug im Vergleich zu anderen Holzarten größer und die Flammenentwicklung ist nicht so gut anzusehen.
  • Kiefer: Die leicht entzündbare Holzsorte besitzt im Vergleich zu anderen Nadelholzsorten einen besseren Heizwert. Aufgrund der Tatsache, dass Kiefer zu einer starken Funkenentwicklung neigt ist es eher für den Einsatz in geschlossenen Öfen und weniger in Feuerkörben geeignet.
  • Fichte: Ist in Deutschland eine der beliebtesten Holzarten. Sie ist relativ günstig in der Anschaffung, eignet sich hervorragend zum anzünden eines Feuers und kann selbst in geschlossenen Räumen als Brennholz verwendet werden. Dennoch: Der Funkenflunk ist sehr stark, weil im Inneren Harzblasen eingesperrt sind, die im Feuer „explodieren“.
  • Birke: Durch die geringe Entwicklung von springenden Funken kann Birke uneingeschränkt auch für offene Feuer (wie im Feuerkorb) empfohlen werden. Allerdings verbrennt das Holz relativ schnell.
  • Erle: Ein Laubholz, welches im Grunde ein perfektes Holz für offene Feuer ist. Darüber hinaus entwickelt sich eine sehr schöne, kräftige Flamme, die gerade im Garten vom Vorteil ist.
  • Buche: Wer in seinem Feuerkorb Buche abbrennt, wird viel Spaß haben. Das beliebte Laubholz besitzt einen sehr guten Heizwert. Darüber hinaus ist die Flammenbildung sehr schön anzusehen und es glimmt auch noch hervorragend. Darüber hinaus entsteht fast kein Funkenflug. Diese Vorteile haben ihren Preis. Buche gehört zu den teureren Holzsorten für Feuerkörbe.

Dieses Holz für Feuerkorb wählen

Holz für Feuerkorb: Buche wählen

Wir würden immer zur Buche als Holz für den Feuerkorb greifen. Natürlich ist der Preis im Verhältnis zu anderen Holzsorten höher. Allerdings erhält man auch einen sehr guten Heizwert, die Flammenentwicklung ist schön und der Funkenflug ist fast nicht vorhanden.

Im Grunde also die perfekte Wahl. Wer sich mit dem hohen Preis nicht zufrieden geben möchte, der sollte zu einem Nadelholz greifen.

In der Regel wird bei der Verbrennung im Feuerkorb allerdings der Funkenflug höher sein. Darauf sollte man sich einstellen und den Standort entsprechen wählen

Feuerkorb Stahl
Feuerkorb aus Stahl

Welches Material für Feuerkörbe?

Während Feuerschalen relativ viele Materialvarianten vorweisen, findet man am Markt für den Feuerkorb in 95% aller Fälle nur Modelle aus Stahl. Das hat zum Einen natürlich den Vorteil, dass die Preise für Feuerkörbe durchschnittlich niedriger liegen, hat zum Anderen aber auch den Nachteil, dass sie den Witterungseinflüßen schutzloser ausgeliefert sind.

Feuerkörbe aus Edelstahl haben diesen Nachteil natürlich nicht. Unsere kurze Gegenüberstellung zeigt Ihnen welche Vor- und Nachteile die unterschiedlichen Materialien haben:

Feuerkorb aus Stahl

Stahl als Material für Feuerkörbe ist deshalb  vom Vorteil, weil dadurch relativ gesunde und niedrige Preise für Endkunden entstehen.

Pulverbeschichteter Stahl Feuerkorb

Das Material ist aber auch extrem hitzebeständig. Das bedeutet, dass selbst Holzkohle rein theoretisch (verbrennt heißer als Holz) in einem Feuerkorb verbrannt werden kann. Weiterhin bleibt festzuhalten, dass Wasser nicht in das Material eindringen kann, ergo keine Gefahr, dass Frost zu Rissen im Feuerkorb führt.

Leider ist Stahl anfällig für Rost. Wem das keine Probleme bereitet kann sich allerdings über eine schöne Rostpatina freuen. Sie verleiht der Optik eines Feuerkorbs noch einmal einen extra atmosphärisches Äußere.

Feuerkorb aus Edelstahl

Wie bereits erwähnt sind die meisten Feuerkörbe aus Stahl bzw. einem pulverbeschichteten Stahl. Während diese Variante den Nachteil hat, dass sie der Witterung fast schutzlos ausgeliefert ist, kann der Edelstahl Feuerkorb durch seinen Rostschutz punkten. Durch den blank geputzten Stahl erhält er gleichzeitig ein sehr edles, aber auch modernes Design. Das ist speziell und muss nicht jedem gefallen.

Darüber hinaus sind Modelle aus Edelstahl teurer als ihr Pendant aus Stahl.

Zusammenfassung Material

MaterialVorteileNachteile
Stahl
  • Relativ preisgünstig
  • rostanfällig
Edelstahl
  • Absolut wetterfest
  • extrem belastbar
  • Reinigung extrem leicht, da keine Schutzschicht verletzt werden kann
  • Läuft bei großer Hitze blau an

Preisspanne: Wieviel kostet ein Feuerkorb?

In Abhängigkeit von der Ausstattung, zum Beispiel mit oder ohne Grillfunktion, Material und Größe variieren die Preise für einzelne Modelle stark.

Spanne von 65 € – 100 €

Wer nicht viel suchen will greift auf einen gut bewerteten Feuerkorb bis ca. 70 € zurück. Hier macht man nicht viel falsch und kauft keine Ausschussware.
Wer spezielle Ansprüche hat (Edelstahl, Grillfunktion oder Größe) muss mit bis zu 100 € rechnen.

Insgesamt setzt sich bei uns aber der Eindruck durch, dass ein Feuerkorb im Durchschnitt günstiger zu sein scheint, als eine Feuerschale. Wer also zu einem Feuerkorb mit Grillfunktion greift, der aus Edelstahl ist wird für das gleiche Produkt um die 20 € bis 40 € mehr zahlen müssen.

Vernünftige, gute Feuerkörbe starten bei etwa 65 € (vgl. Bestseller auf Amazon). Diese Modelle haben in der Regel eine Pulverbeschichtung und sind aus Stahl gefertigt. Aus unserer Sicht bieten sie alles, was ein Feuerkorb muss und sind für den Einsteiger und nicht so ambitionierten Feuerfan geeignet.

Wer nach einem größeren Modell sucht wird sich im Bereich von 90 € bis 100 € bewegen. Das ist aber in der Regel die Obergrenze für im Design nicht weiter aufwendige Modelle.

Natürlich sind die Design Feuerkörbe mit richtigen Motiven noch ein Stück teurer. Vor allem wenn man sich ein Wunschmotiv in den Feuerkorb schneiden lässt kann das zu erhöhten Kosten führen. Teilweise verlangen Anbieter bis zu 150 €.

Damit ist die Preisspanne zwar relativ groß, allerdings bewegen sich die meisten Feuerkörbe im Rahmen von ca. 75 €.

Feuerkorb oder Feuerschale?

Was soll ich kaufen: Eine Feuerschale oder einen Feuerkorb? Es gibt in der Tat einige Unterschiede, die diese beiden befestigten Feuerstellen voneinander unterscheiden.

Die Diskussion ob eine Feuerschale oder ein Feuerkorb besser ist, ist so alt wie die Produkte selber. Im Grunde muss jeder nach seinen eigenen Kriterien abwägen. Welche Anforderungen stellen Sie an eine Feuerstelle im Garten? Welches Aussehen sieht in Ihren Augen besser aus und wie viel Geld möchten Sie ausgeben?Gibt es eine Zusatzfunktion, die entweder die Feuerschale oder der Feuerkorb nicht hat?

Zusammenfassung Vor- und Nachteile

FeuerkorbFeuerschale
  • Hohes Aufnahmevolumen Brennmaterial
  • Hohe Wärmeentwicklung
  • Rustikaler Charme
  • Sehr robust, langlebig
  • Asche, Rückstände fallen an der Seite heraus
  • Blick auf Feuer nicht frei
  • Weniger Dreck
  • Größere Materialauswahl
  • Bessere Grillfunktionen
  • Verdeckterer Blick auf Feuer
  • Durchschnittlich teurer

In ihrer grundsätzlichen Funktionsweise unterscheiden sich Feuerschale oder Feuerkorb kaum. Beide werden vornehmlich mit Holz betrieben und entwickeln ein stilvolles, atmosphärische Flammenbild. Durch seine spezielle Bauweise hat man beim Feuerkorb allerdings die Möglichkeit mehr Brennmaterial gleichzeitig in Brand zu stecken. Die Feuerschale kann nicht so viel Holz aufnehmen. Ihre flache Bauweise lässt nicht ein so großes Füllvolumen zu

Der größte Unterschied ist der Faktor Asche, Glutreste und Schmutz: Die Feuerschale fängt alle Brandrückstände in ihrer Schale auf. Der Feuerkorb ist durch seine meist strebenartige Bauweise eine größere „Dreckschleuder“. Glut- und Aschereste können durch die Lücken in seinem Korpus einfach auf den Boden fallen. Da hilft bei windigen Verhältnissen dann auch die inbegriffene Bodenplatte nicht.

Zwar bieten sowohl die Feuerschale, als auch der Feuerkorb einen guten Blick auf das Lagerfeuer, allerdings gefällt uns in der Gesamterscheinung ein Feuerkorb besser. Hier hat man einen etwas besseren Blick auf das Feuer. Die Feuerschale verdeckt durch ihre Bauweise, vor allem beim Blick von unten, einen großen Teil des Feuers.

FazitLetztendlich ist es eine persönliche und subjektive Entscheidung ob Feuerschale oder Feuerkorb besser ist. Wem Aschereste und stärkerer Funkenflug nichts ausmachen liegt mit dem günstigeren Feuerkorb goldrichtig. Wen das abschreckt und wer eine insgesamt größere Auswahl an Designs haben möchte, der greift zur Feuerschale. Gerade die Feuerschalen mit Grillfunktionen sind aus unserer Sicht besser als Ihre Pendants imSegment der Feuerkörbe.

Wie zündet man einen Feuerkorb an?

Wir arbeiten gerade an einem umfangreichen Guide zum richtigen Anzünden des Feuerkorbs!

Grillen: So funktioniert es

Wie grillt man mit einem Feuerkorb? Auch bei einem Feuerkorb hat man die Möglichkeit das Dekoprodukt zu einem funktionalen Produkt zu machen. In der Regel werden spezielle Feuerkörbe inklusive Zubehör zum Grillen angeboten. Dazu gehören:

  • Kohleschale
  • Grillrost
  • Befestigungskit zum Anbringen

Dieses Grillset für Feuerkörbe wird einfach in den Korpus gehängt und an mehreren Seiten befestigt. So lässt sich aus einem Lagerfeuer ein Grill formen.

Gute Feuerkörbe mit Grill

Landmann Grillfeuerkorb

3.7 von 5 Sternen (30 Bewertungen)

Preis: EUR 84,95

Korono Grillfeuerkorb

(0 Bewertungen)

Preis: EUR 118,55

Kamino-Flam Nike

4.3 von 5 Sternen (99 Bewertungen)

Preis: EUR 66,40

Gesetze, Erlaubnis und Sicherheit

Feuerkorb Draufsicht
Feuerkorb ist im Garten erlaubt

Unsere Leser fragen uns häufig ob ein Feuerkorb im Garten erlaubt. Was sie damit sicherlich meinen ist die, ob in seinem eigenen Garten ein Feuer im Feuerkorb erlaubt ist? Diese Frage können wir mit einem deutlichen: JA! beantworten.

Feuer im Feuerkorb im Garten erlaubt?

Sowohl Feuerschalen, als auch Feuerkörbe unterliegen in der Regel keiner Genehmigungspflicht. Dennoch sollte man die Vorgaben aus dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) und Ihrem jeweiligen Landesimmisonsschutzgesetz einhalten. Zusammenfassend und allgemein formuliert darf man mit seinem Feuerkorb weder die Allgemeinheit, noch die Nachbarschaft gefährden oder einschränken. Im Gegensatz zu einem Lagerfeuer fällt ein Feuerkorb nicht unter den Begriff offenes Feuer.

Man sollte beim Betreiben von Feuerkörben also mit gesundem Menschenverstand vorgehen.

Wie benutze ich einen Feuerkorb (richtig)?

Die Sicherheit geht bei offenem Feuer immer vor. Das bedeutet, dass man Abstände zu brennbaren Gegenständen und Gebäuden einhalten sollte. Aus Selbstschutz sollte in einem Radius von 3 m bis 5 m um den Feuerkorb herum kein brennbares Material vorhanden sein. Gartenmöbel aus Rattan u.ä. sind dabei vor allem gefährdet. Außerdem sollten Sie vorbeugend zumindest Wasser in ausreichender Menge und in der Nähe haben. Besser: Ein Feuerlöscher.

Verbrannt werden dürfen zwar Holz und Kohle, allerdings sollte man auf Grüngut oder Bauholz verzichten. Ein Feuerkorb ist keine Müllverbrennungsanlage. Auch beim Anzünden sollte man sich lieber Holzspänen oder kleingehacktem Holz bedienen, als Brandbeschleunigern. Neben der Verletzungsgefahr belasten diese die Umwelt.

Sicherer Umgang: Darauf noch achten

  • Unterlage für Feuerkorb sollte brandsicher sein
  • Stapel der Holzscheite im Korb nicht zu hoch, damit der Funkenflug möglichst verhindert wird
  • Holz sollte trocken sein, ansonsten fängt es an zu qualmen
  • Feuer nie unbeobachtet lassen
  • Sollten Sie den Feuerkorb verlassen wollen, dann löschen Sie das Feuer ab

Reinigung von Feuerkörben

Während andere Materialien relativ pflegeintensiv sind, braucht man bei Feuerkörben aus Metall nicht viel Zeit investieren. Meistens sind sogar reine Stahlkörbe pulverbeschichtet. Dennoch, ein paar Schritte sollten durchlaufen werden, um Ihren Feuerkorb wieder sauber zu bekommen:

  1. Niemals den heißen Feuerkorb reinigen. Deshalb erst einmal den Korpus abkühlen lassen
  2. Sollte Ihr Modell eine herausnehmbare Schale für die Asche enthalten sein, dann kippen Sie den Inhalt in den Hausmüll. Auch der Komposthaufen freut sich über diese Inhalte. Andernfalls drehen Sie den kompletten Feuerkorb und schütten den Inhalt in den Müll.
  3. Die Stahlbürste hat meist einen negativen Effekt und zerstört eventuelle Beschichtungen und die Oberfläche des Feuerkorbs.

Feuerkorb qualmt – Warum?

Wenn der Feuerkorb qualmt, dann liegt es daran, dass das benutzte Holz einfach noch zu feucht ist. Viele Personen werden ihr Holz im Baumarkt kaufen. Was dort als „lange gelagert“ gilt ist in Wirklichkeit noch zu feucht, als dass es Qualm verbrennt. Eine Mindestdauer von 2 Jahren sollte man für gutes Feuerholz schon ansetzen, damit man sicher vor Qualm ist. Es liegt also in aller Regel nicht daran, dass man selber zu unbedarft beim Anzünden des Feuerkorbs ist, das Holz falsch geschichtet wurde oder ähnliches.

Tipps um Qualm im Feuerkorb zu verhindern

  • Feuerholz für die Zukunft auf Vorrat kaufen, so dass es mindestens ein weiteres Jahr lagern kann
  • Besonders der Heizungsraum eignet sich gut als Lagerstätte
  • Gerade zum Anfang des Feuers eher kleinere Holzstücke anzünden
  • Sorgen sie für ein gutes Glutbeet

Bildquelle: © stgrafix – fotolia.com

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